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aktuelle - Andacht


                 Andacht   Februar


 

 Monatsspruch Februar

 Wenn ihr in ein Haus kommt, so sagt
 als erstes: Friede diesem Haus!
 
Lk 10,5

 Monatsspruch März

 
Vor einem grauen Haupt sollst du
 aufstehen und die Alten ehren und
 sollst dich fürchten vor deinem Gott;
 ich bin der HERR.

 
Lev 19,32

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



 

 

 

 





















 

           Jahreslosung 2017

           
   " Ich schenke euch ein neues Herz
             und lege einen neuen Geist in euch "

               
 Hesekiel 36,26         

           Liebe Gemeinde             
                
                
   
    einen " guten Rutsch " haben wir uns gegenseitig gewünscht zum neuen Jahr. Und das liegt nahe,
               denn in der Regel ist es zu Silvester kalt und rutschig. Aber dabei stammt unser Glückwunsch aus
               dem jiddischen: " Rosch " ist der Anfang. Der gute " Rosch " ist also der Wunsch für einen guten
               Anfang im neuen Jahr. Und das hält einiges für uns bereit. 2017 ist das Jahr der Reformation -
               vor 500 Jahren veröffentlichte der damals noch katholische Mönch Martin Luther seine 95 Thesen
               in Wittenberg. 2017 ist auch das Jahr des Deutschen Evangelischen Kirchentages in Berlin - und
               Sie, ja Sie, dürfen Mitgastgeber sein! Und ebenso ist 2017 das Jahr der Bundestagswahl.
              
               Am Beginn dieses ereignisreichen Jahres steht die Losung:
               Gott spricht: Und ich will euch ein neues Herz und einen neuen Geist in euch geben.
            
  Dass es nicht um unseren Kreislauf geht, ist deutlich. Sondern gemeint ist das Herz, als gedachter
               Sitz der Persönlichkeit: Uns Berlinern sagt man ja nach, dass wir ein Herz haben. Das neue Herz,
               das Gott in diesem Sinne zusagt, ist nicht hart, sondern es ist ein fühlendes Herz, ein berührbares,
               ein empfindsames Herz. Kurz, es ist lebendig. Und das ist eine enorme Aussage über Gott: Es ist
               Gott, der lebendig macht. Das sagt der Vers unserer Jahreslosung: Gott will, dass wir lebendig sind!
               Und das war es auch, was Martin Luther vor 500 Jahren zum Reformator werden ließ. Die Entdeckung,
               dass Gott nicht sklavischen Gehorsam fordert, nicht strenges Einhalten der Gebote und Regeln, nicht
               stundenlanges Frömmeln, sondern Gott will, dass wir leben! Im Zusammenhang mit Martin Luther ist uns
               die Formulierung vertraut: Gott fordert nicht Gerechtigkeit, sondern er macht gerecht!
               Nun ist " Gerechtigkeit " vielleicht ein Problem Luthers gewesen - vor 500 Jahren. Aber damit ist gemeint:
               Gott will, das wir Menschen leben.
               Und das wir gemeinsam miteinander leben! Denn da sind wir Menschen menschlich - oder auch nicht.
               Und zu einem lebendigen Miteinander haben wir zahlreiche Gelegenheiten in diesem neuen Jahr. In
               unserer Gemeinde sind es noch einige mehr als nur die drei oben genannten. Und auch nur so, in einem
               lebendigen Miteinander, werden wir sie schaffen. Gemeinsam können wir sie angehen: Als Gemeinde,
               aber auch als Gesellschaft, die sich des Wertes unserer Demokratie immer mehr bewusst wird.

               Liebe Gemeinde, auch wenn das neue Jahr unerwartet plötzlich begonnen hat, seien Sie zuversichtlich:
               Die Studienzeit ist zu Ende und Pfarrer Kastner ist wieder zurück!

                        

              
      Einen guten " Rosch ",
               Ihr Ulrich Kastner