Startseite

 



Februar
April
Juni
August
Oktober
Dezember
  Dezember


aktuelle - Andacht


                 Andacht   aktuell


 

 Monatsspruch April

 Ihr seid das auserwählte Geschlecht,
 die königliche Priesterschaft, das
 heilige Volk, das Volk des Eigentums,
 dass ihr verkünden sollt die Wohltaten
 dessen, der euch berufen hat von der
 Finsternis zu seinem wunderbaren Licht!
 
1. Petrus  2,9

 Monatsspruch Mai

 
Wisst ihr nicht, dass euer Leib ein
 Tempel des heiligen Geistes ist, der in
 euch wohnt und den ihr von Gott habt?
 Ihr gehört nicht euch selbst.

 
1. Kor  6,19

 

 

 

 





















 

           Losung April 2016

           
   Ihr seid das auserwählte Geschlecht, die königliche
            Priesterschaft, das heilige Volk, das Volk des Eigentums,
            dass ihr verkünden sollt die Wohltaten dessen,
            der euch berufen hat von der Finsternis zu seinem
            wunderbaren Licht.

               
 1. Petrus  2,9

       
  Liebe Gemeinde,
                   
                
                  
 
   
   unser Monatsspruch aus dem ersten Brief des Petrus lässt kein Klischee aus.
                Er ist so erstes Jahrhundert!
                Kaum ein Wort darin, das nicht irgendwie schwierige Assoziationen weckt: nicht nur das
                Geschlecht, auch königlich, Priesterschaft, heilig, Volk, Finsternis. Alles ganz schön knifflig.
                Aber was für uns an dieser Bibelstelle an Inhalt steckt, hat andererseits auch einiges zu
                bieten: Die zentrale Aussage des Petrus an die Gemeinde besteht darin, dass sie Gutes
                verkünden soll. Und auch das klingt schon wieder unzeitgemäß.
                Denn die Zeitungs- und Medienmacher wissen, dass nur schlechte Neuigkeiten gute
                Neuigkeiten sind, denn die schlechten Schlagzeilen steigern das Interesse und damit die
                Auflage und die Einschaltquote.
                Und so sind die schlechten Neuigkeiten gut für die Medien. Die Gemeinde aber soll GUTES
                verkünden. Und auch das wird man doch noch sagen dürfen! Erzählen können wir Gläubigen
                von den Wohltaten Gottes. Denn er hat uns ins Licht gebracht. Sein Licht macht unser Leben
                hell. Und das nicht wegen unserer guten Werke, sondern weil ER, Gott, so ist.
                Er nimmt Menschen an und lädt sie ein, teilzuhaben an seinem Licht und Leben. Diese
                einseitige Zuwendung Gottes ohne Bedingung oder Vorleistung wird in der Bibel als Erwählung
                oder Berufung bezeichnet. Dabei geht es nicht um - Auswahl - wie bei Aschenputtel,
                - die Schlechten ins Kröpfchen - , sondern um die einseitige Zuwendung Gottes, die von ihm
                ausgeht und daher auch unverlierbar ist. Gottes Liebe gilt allen Menschen und von ihm geht
                sie aus. Davon sollen die Gläubigen erzählen und weitersagen, weil sie davon schon etwas
                erfahren haben.
                Diese Nähe Gottes hat man früher nur den Priestern und dem auserwählten Volk zugetraut.
                Gott aber hat das von sich aus übertroffen. Denn in Jesus ist er Mensch geworden und zu
                uns gekommen. Er nimmt uns an und wir nehmen einander an. Von dieser beglückenden
                Erfahrung können wir weitersagen! Und das ist eine äußerst zeitgemäße Aufgabe für uns
                als Gemeinde und als Einzelne: Gott will uns dabeihaben!         
        

                                  

                       
Ulrich Kastner