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aktuelle - Andacht


                 Andacht   aktuell


 

 Monatsspruch Juni

 Meine Stärke und mein Lied ist der
 Herr, er ist für mich zum Retter
 geworden.
 
2. Mose 15,2

 Monatsspruch Juli

 
Der Herr gab zur Antwort: Ich will meine
 ganze Schönheit vor dir vorüberziehen
 lassen und den Namen des Herrn vor
 dir ausrufen. Ich gewähre Gnade, wem
 ich will, und ich schenke Erbarmen,
 wem ich will.

 
2. Mose 33,19

 

 

 

 





















 

           Losung Juni 2016

           
   Ihr seid das auserwählte Geschlecht, die königliche
            Priesterschaft, das heilige Volk, das Volk des Eigentums,
            dass ihr verkünden sollt die Wohltaten dessen,
            der euch berufen hat von der Finsternis zu seinem
            wunderbaren Licht.

               
 1. Petrus  2,9

       
  Liebe Gemeinde,
                   
                
                  
  
   der Untergang des Abendlandes ist vorerst ausgeblieben. Auch die Europäische Union gibt es noch.
               Und selbst der Euro hat seine Kaufkraft nicht verloren. Im Gegenteil, die Wirtschaf ist im ersten
               Vierteljahr in Europa sogar schneller gewachsen als in den USA. Wer sich kurz erinnert, was nicht
               alles an Unheil für dieses Jahr prophezeit wurde, kann sich nur froh die Augen reiben. Alle Unkenrufe
               und Befürchtungen des letzten Jahres haben sich nicht erfüllt. Vielmehr geht es uns gut!
               Insofern haben wir Grund, mit dem Monatsspruch aus dem zweiten Buch Mose Gott zu loben und zu
               danken. Nicht nur als Retter wird er angesprochen, sondern auch als Stärke.
               Genauer, " meine Stärke ". Gott ist offenbar so einer, der stark MACHT. Und zwar, mich stark macht.
               Nicht immer nur die anderen. Gott will, dass wir anpacken. Sonst geschieht eben nichts.
               Gott vertraut uns. Und wenn wir uns die Ängste des vergangenen Jahres noch einmal vor Augen führen
               ( Islamisierung gegen christliches Abendland, die EU zerfällt, der Euro stürzt ab ), dann verstehen wir,
               dass da Menschen gewesen sind, die angepackt haben, die eingegriffen haben, und die Dinge nicht
               nur ihrem Selbstlauf überließen. Deshalb geht es uns gut. Seien wir denen dankbar, die sich engagieren-
               und tun es ihnen nach.
               Der Monatsspruch preist Gott jedoch auch als " Lied ": Der Herr ist mein Lied, heißt es dort. Und einem
               Lied entstammt dieser Vers. Für uns ist auch interessant, wer dieses Lied singt und damit Gott lobt und
               preist. Es ist eine Frau, Miriam, die Schwester Moses. Mit ihrem Bruder ist sie der Gefangenschaft und
               der Unterdrückung im damals mächtigen Weltreich Ägypten entronnen. Nun ist sie auf der " sicheren
               Seite ", die Verfolger sind abgehängt und ihrer Freiheit steht nichts im Wege. Sie befinden sich jedoch
               nicht nur körperlich außerhalb der Gefangenschaft, sondern Gottes Freiheit geht weiter und tiefer als
               das: Miriam, die geflohene Sklavin öffnet ihren Mund und wagt es, selbst zu reden, zu singen,
               Gott zu loben. Sie singt für den, der sich ihr zugewandt hat, sie frei und stark macht. Miriam spricht
               zu Gott für sich selbst, sie ist " mündig ". Auch in dieser poetischen Aussage, dass Gott ihr Lied ist,
               enthüllt sich ein Aspekt der Stärke Gottes: Gott macht stark, das Wort zu ergreifen und ihre Sicht
               darzulegen. Wir ehren Gott, indem wir ehrlich sind; ihm gegenüber und uns gegenüber.
               Auch das macht ihn zu unserem Retter.     
        
                                  

                        Ulrich Kastner

              
Der HERR ist gerecht und hat Gerechtigkeit lieb;
               die Frommen werden schauen sein Angesicht.

               Psalm 11,7